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Befragungen mit Trigon. Die Wahl der richtigen Methode

Aktualisiert: 29. Sept. 2023

Wenn man Mitarbeiter:innenbefragungen als Interventionen in ein soziales System versteht, dann ist das Instrument von Beginn an so zu konzipieren, dass es diesem Anspruch gerecht werden kann.

In unserem Kompetenzzentrum für Befragungen beginnen wir eine MAB daher oft mit einer qualitativen Ersterhebung. Dabei sind uns zwei Schwerpunkte wichtig. Erstens: Was sind die angestrebten Zukunftsentwürfe und Zukunftsbilder (Ziele, Strategien, Schwerpunktthemen der nächsten Jahre)? Und zweitens: Was kennzeichnet die aktuelle Situation im Unternehmen (Hypothesen zu Spannungsfeldern, innerbetriebliche Herausforderungen, Entwicklungsphase der Organisation etc.)? Für diese Erstdiagnose genügen einige Interviews bzw. ein bis zwei Halbtags-Workshops mit einer gut gemischten Gruppe.


Bereits in der Konzeptionsphase wird ein Prozessdesign entwickelt, wie mit den Ergebnissen der MAB gearbeitet werden soll. Wer erhält welche Ergebnisse? Wer übernimmt die Prozessverantwortung in der Bearbeitung der Daten? Wie wird das Management eingebunden? etc.

Wir leben in einer Zeit, in der alles ständig vermessen wird. Einen kritischen Blick auf diese „Vermessung der Welt“ zu behalten, halten wir im Kompetenzzentrum für Befragungen essenziell. MABs arbeiten regelmäßig mit quantitativen Bewertungen zu Aspekten, die schwer gemessen werden können. Themen wie Führung, Unternehmenskultur, Image sind höchst subjektiv und auch schwer zu quantifizieren. Dementsprechend verstehen wir die Ergebnisse von Befragungen nicht als die absolute Wahrheit, sondern als eine mögliche Perspektive und als Einstieg in einen Dialog. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist also ein kritischer Blick hilfreich. Dabei ist nicht nur das Gesamtergebnis einer Befragung interessant, sondern insbesondere auch die Ergebnisse einzelner Organisationseinheiten.

Die Aufarbeitung auf Ebene der Abteilungen und Teams soll grundsätzlich so fokussiert und selbstgesteuert erfolgen, wie nur möglich. Wo entsprechende Hilfestellung für die beteiligten Führungskräfte sinnvoll sein kann, sollte diese entsprechend zur Verfügung gestellt werden. Hier unterstützen wir gerne mit Qualifizierungsworkshops, Leitfäden, Workshopdesigns oder externer Moderation und Coachings.


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